|
|
|||||||||
|
In früher Jugend begann ich mit dem Klavier- und Orgelspiel, sang im Kirchenchor und erlebte den Bau einer neuen Orgel für die St. Petri und Paulikirche in Hamburg-Bergedorf mit. Dieser Orgelbau festigte in mir den Wunsch, Orgelbauer zu werden. Von 1964 - 1967 absolvierte ich meine Orgelbaulehre bei dem renommierten
Hamburger Orgelbaumeister Rudolf von Beckerath. Nach der Gesellenprüfung
(erster Landessieger mit Auszeichnung) arbeitet ich noch einige Jahre bei der
Firma von Beckerath, um meine Kenntnisse im Orgelbau zu verfestigen. In dieser
Zeit wurde ich bei vielen Orgelneubauten in der Bundesrepublik und auch in
England eingesetzt.Ich hatte auch Gelegenheit an Restaurierungen von historischen Instrumenten mitzuwirken. Als Beispiel möchte ich die Gebr. Stumm-Orgel in Bärstadt/Taunus nennen. Diese Restauration war dann auch Gegenstand meiner schriftlichen Abschlussarbeit für die Meisterprüfung. Meine "Lehr- und Wanderjahre" absolvierte ich von 1972 - 1975 bei der Schweizer Orgelbaufirma Goll & Cie. in Luzern. Im Jahr 1976 besuchte ich einen Vorbereitungskursus auf die Meisterprüfung an der Musikinstrumentenbauschule in Ludwigsburg, den ich mit der Meisterprüfung vor der Handwerkskammer Stuttgart abschloss. Nach Tätigkeiten für verschiedene Firmen in Norddeutschland gründete ich 1980 meinen eigenen Orgelbaubetrieb in Hamburg-Bergedorf. Im Jahr 1985 siedelte ich in die Elbestadt Geesthacht über, die ca. 25 km südöstlich von Hamburg liegt. In der malerischen Werkstatt, in unmittelbarer Nachbarschaft der 250 Jahre alten St. Salvatoriskirche, entstanden seither 28 neue Orgeln unterschiedlicher Größe, die überwiegend in Deutschland (von Saarbrücken bis Husum), aber auch in der Schweiz, in Ungarn und Japan erklingen. Für meine Mitarbeiter und mich ist die qualitätsvolle Ausführung eines Orgelneubaus oberstes Gebot. Dieses bezieht sich auf die Optik, die Technik und ganz besonders auf den Klang der Instrumente.
|
|||||||||