Orgelkonzerte auf
Sebastian-Orgeln:
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Orgelkonzert
in der Ev. Friedenskirche Siek |
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22.
August 2010, 18°° Uhr |
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| In der Reihe der
Sieker Orgelmusiken ist am Sonntag, den 22. August, Gerard
Gillen zu Gast,
dessen Konzert im vergangenen Jahr das Publikum restlos
begeisterte. Der Orgelvirtuose und Starorganist aus Irland hat
in seinem Programm auch in diesem Jahr wieder Bekanntes und
weniger Bekanntes zusammengebracht. Neben Bach und Cesar
Franck steht der Komponist
Giovanni Battista Pescetti
– er lebte im 18. Jahrhundert in Venedig – auf dem
Programm. Er komponierte zahlreiche Opern und war ein
Konkurrent Händels. Der belgische Komponist Flor Peeters
lebte von 1903 bis 1986 und war als Orgelvirtuose und
Orgellehrer berühmt. Er erhielt die Ehrendoktorwürde der
"Catholic University of America" in Washington und
der Katholischen Universität Leuven.
In seiner gesamten Laufbahn gab Peeters mehr als 3000
Konzerte in allen fünf Kontinenten. Der belgische König
verlieh ihm den Ehrentitel eines Barons.
Gerard
Gillen ist
Irlands bekanntester Organist
und einer der profiliertesten Konzertorganisten in Europa. Er
wirkte ab 1985 als Professor
an der Universität Maynooth nachdem er zuvor 16 Jahre am
University College of Dublin gelehrt hatte. Als Spezialist für
Katholische Kirchenmusik, Orgelbau und Aufführungspraxis hat
Prof. Dr. Gillen unzählige Konzerte in allen großen Kirchen
Europas, in New York, Pittsburgh, San Francisco und anderen
Weltstädten gegeben.
Außerdem hat er sich
als Autor von Büchern und Aufsätzen zu Themen des Orgelbaus
und der Kirchenmusik einen Namen gemacht. 1984 wurde er
vom Vatikan mit der Ritterwürde von St. Gregor ausgezeichnet,
2008 wurde er von der französischen Regierung zum Ritter der
Künste und Literatur ernannt.
Zu seinen weiteren vielfältigen Auszeichnungen zählen der
Gewinn des klassischen Unterhaltungspreises des irischen
Fernsehens und eine Auszeichnung der Universität Oxford.
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Syburger Sonntagsmusiken
weitere Informationen zur Orgel in Syburg
Sieker Orgelmusiken
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Eine neue
Orgel für die DRK-Augusta-Schwesternschaft in Lüneburg |
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Disposition: |
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Rohrflöte
8' |
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Prinzipal
4' |
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Blockflöte
4' |
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Flageolet
2' |
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Quinte
1 1/3' |
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Tonumfang: |
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| Manual:
C - g''' |
| mit
angehängtem Pedal: C - f' |
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| Die
DRK-Augusta-Schwesternschaft wurde 1875 in Breslau/Schlesien
mit der finanziellen Unterstützung der preußischen Kaiserin
Augusta gegründet. Nachdem die Aufgaben immer mehr
angewachsen waren, entschloss man sich 1885/86 ein eigenes
Hospital zu bauen, das nach der Förderin, der Kaiserin
Augusta benannt wurde. Das Augusta-Hospital beherbergte auch das
Mutterhaus der Schwesternschaft.
Nach den Wirren des zweiten
Weltkrieges und der Enteignung in Breslau haben sich fünf
Schwestern mit ihrer Oberin in Lüneburg angesiedelt und über
einen Gestellungsvertrag mit der Stadt Lüneburg die
Ausbildung an der Schule für Pflegeberufe übernommen. Diese
gute Zusammenarbeit besteht auch heute noch.
Aus dem Mutterhaus in Lüneburg
entwickelte sich im Laufe der Jahre das Alten- und Pflegeheim
der Augusta-Schwesternschaft, das nach dem letzten Um- und Erweiterungsbau
1999 78 Bewohnern ein Heim bietet, das den modernen
Anforderungen gerecht wird.
Inzwischen ist die
Augusta-Schwesternschaft Lüneburg unter der Leitung ihrer Oberin Frau Börner-Gleiß auf 270 Mitgliedsschwestern und 70
angestellte Mitarbeiter angewachsen. 120 Schwestern sind im
städtischen Klinikum eingesetzt, andere arbeiten im
ambulanten Pflegedienst und im schwesternschaftseigenen Alten-
und Pflegeheim. An der Schule für Pflegeberufe am
städtischen Klinikum bildet die Schwesternschaft derzeit 40
Schülerinnen aus. Zur
Tradition der Schwesternschaft gehört aber auch die
Zusammenkunft aller Generationen zu verschiedenen Anlässen im
Laufe des Jahres. Es finden Gemeindenachmittage,
Gottesdienste, Andachten und die Aussegnung der verstorbenen
Bewohner und Mitgliedsschwestern im Veranstaltungsraum, der
liebevoll "Wohnzimmer" genannt wird, statt. Hier
war auch immer eine kleine Pfeifenorgel in Betrieb, die in den
vergangenen Jahren immer schlechter spielbar war. Auf
Initiative von Frau Börner-Gleiß wurde in den letzten
zweieinhalb Jahren durch verschiedene Veranstaltungen und
Spendenaktionen für die neue Orgel gesammelt. |
| So
konnten wir Ende April 2010 mit dem Einbau des neuen
Instrumentes beginnen.
Das Orgelgehäuse ist aus
massivem Eichenholz gefertigt und orientiert sich an den
Vorbildern des 18. Jahrhunderts. Durch die kastenförmige,
symmetrische Anordnung der einzelnen Pfeifenfelder soll ein
Bezug zur Neuzeit hergestellt werden. Im Stil des historischen
Orgelbaus des Barockzeitalters präsentiert sich die Technik
im Inneren des Instrumentes. sowie die Aufstellung der
sichtbaren und aller anderen 280 Pfeifen. Der Spieltisch mit
seiner Manualklaviatur und den 30 Pedaltasten ist zentral im
Orgelgehäuse angeordnet. Von hier führen alle Register- und
Spieltrakturverbindungen über Winkel, Wellen und Hebel auf
kürzestem Wege waage- und senkrecht an die entsprechen
Ventile und Registerschieber in die Orgel hinein. |
| Für
die Anfertigung der mechanischen Teile wurde gut abgelagertes
Eichen-, Spruce- und Buchenholz verwendet. Diese Bauart
begünstigt eine leichte und präzise Spielart des
Instrumentes. DieMetallpfeifen sind aus einer hochwertigen
Zinn-Blei -Legierung hergestellt. Die Holzpfeifen wurden aus
Kiefernholz gefertigt.
In einem feierlichen
Festgottesdienst am 9. Juni 2010 wurde die Orgel durch Pastor
Ingo Reimann mit originalem Jordanwasser geweiht.
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Spieltischbau |
Gehäusebau |
Gehäusemontage
1 |
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Gehäusemontage
2 |
Uli
Rudloff, Rolf Sebastian, Frau Börner-Gleiß, Frau
Krüger (v. l.) |
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Frau
Börner-Gleiß beim ersten Probespiel |
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| Einbau eines neuen
elektronischen Regierwerkes
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| in die
Kleuker-Orgel der St. Nikolaikirche in Burg auf Fehmarn
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| 2010
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Von Januar bis Ende März 2010 haben wir an
den beiden Spieltischen der Orgel neue Registrierungseinrichtungen
eingebaut. Die Orgel besitzt einen fest installierten Spieltisch am
Hauptgehäuse mit einer mechanischen Spieltraktur und einem
elektrischen Regierwerk. Unten im Kirchenschiff befindet sich
zusätzlich ein fahrbarer, elektrischer Spieltisch.
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Jetzt
erhielt dieses Instrument neue
Registerdrücker aus Grenadill und Einschaltknöpfe für die neue
elektronische Setzeranlage mit mehreren tausend
Registrierfunktionen. Die alte Registeranlage stammte aus dem Jahre
1975,
als die Orgel erbaut wurde.
Der fahrbare Spieltisch wurde
grundlegend überarbeitet und mit einem Bus System ausgestattet.
Dieses System ist modular aufgebaut. Wie in einem Computer lassen
sich die Funktionen der verschiedenen Schaltoperationen
programmieren. Die Spieltischdaten werden mittels eines
Computerkabels über das Bus System an die Windladen weitergeleitet.
Das neue Verbindungskabel zwischen
Orgel und Spieltisch ist wesentlich dünner und flexibler als bei
herkömmlichen fahrbaren Spieltischen. Es hat eine Länge von 30 m,
so dass man den Spieltisch an verschiedene Stellen im Kirchenschiff
fahren kann. Diese Möglichkeiten sind z. B. sehr hilfreich beim
Begleiten des Chores oder für Aufführungen mit Orgel, Chor und
Orchester. Am 16. Mai 2010 wurde die renovierte Orgel in einem
festlichen Orgelkonzert von dem Kantor und Organisten der Burger St.
Nikolaikirche Herrn Johannes Schlage der Gemeinde vorgestellt.
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Das neue
Registertableau
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Der fahrbare
Spieltisch mit Tableau |

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Einbau der
Manualtasten nach der Neuverdrahtung |
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Die neue Ton-
und Registerschaltung |
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Orgelneubau in
der
Auferstehungskirche Reppenstedt
Fertigstellung 2007 |
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Disposition:
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| Hauptwerk
C - g ''' |
Schwellwerk
C - g ''' |
| Prinzipal
8' |
Metallgedackt
8' |
| Rohrflöte
8' |
Gambe
8' C-H mit Gedackt 8' zusammen- |
| Oktave
4' |
geführt |
| Blockflöte
4' |
Rohrflöte
4' |
| Oktave
2' |
Flageolet
2' |
| Mixtur
1 1/3' 4-fach |
Quinte
2 2/3' |
| Trompete
8' |
Terz
1 3/5' |
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Quinte
1 1/3' |
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Scharff
1' 2-fach |
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Tremulant |
| Pedal
C - f ' |
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| Subbass
16' |
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| Gedackt
8' |
Koppeln:
II / I, II / Ped., I / Ped. |
| Oktave
4' Transmission aus dem HW |
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| Trompete
8' Transmission aus dem HW |
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Die Disposition
entstand in Zusammenarbeit mit dem Orgelrevisor Herrn Reinhard
Gräler, den Organistinnen Frau Almut Schacht, Frau Börner-Gleiß
und dem Orgelbaumeister Claus Sebastian.
Die technische Anfertigung und Montageleitung lag in den Händen
von Uli Rudloff. Rolf Sebastian wirkte bei der technischen Montage
und der anschließenden Intonation mit.
Der Orgelprospektentwurf, die Bauzeichnungen, die Mensurierung der
Pfeifen sowie die Intonationsleitung wurden durch Orgelbaumeister
Claus Sebastian ausgeführt.
Der Einweihungsgottesdienst fand am Sonntag den 20. Mai 2007
um 10 Uhr statt.
Musikalisch wirkten mit: Die Organistin der Auferstehungskirche
Frau Almut Schacht, die Solo-
trompeterin der Lüneburger Sinfoniker Frau Rita Akenau-Sanden und
der Kantor und Organist der Lüneburger St. Michaeliskirche Herr
Dr. Tobias Gravenhorst. |
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Uli Rudloff beim
ersten Mauerdurchbruch für die Balgkammer |

Uli Rudloff beim
Anfertigen eines Wellenrahmens 1 |
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Uli Rudloff beim
Anfertigen eines Wellenrahmens 2 |

Linke Staffelei und
Regierwerk |
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Transport der HW-Windlade auf
die Empore |

Uli Rudloff und Rolf
Sebastian bei der Montage der SW-Windlade |
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Einbau der HW-Windlade |

Gehäusemontage 1 |
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Gehäusemontage 2 |

Rolf Sebastian bei der
Gehäusemontage 3 |
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Gehäusemontage
4 |

Uli Rudloff und Rolf
Sebastian bei der Gehäusemontage 5 |
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Uli Rudloff und Rolf
Sebastian bei der Gehäusemontage 6 |

Uli Rudloff und Rolf
Sebastian bei der Gehäusemontage 7 |
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OBM Claus Sebastian bei der
Vorintonation |

OBM Claus Sebastian beim
Aufdrehen einer Stimmrolle |
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Ofen und Brenneisen |

Uli Rudloff beim Erhitzen der
Brenneisen |
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Uli Rudloff beim
Einrastrieren einer Pfeife mittels eines Brenneisens |

Trompete 8' nach der
Einrastrierung |
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Uli Rudloff beim
Einrastrieren des Subbass 16' |

Uli Rudloff bei der Montage
einer Schwellertür |
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Gehäuse ohne Prospekt |

Rolf Sebastian beim Einbau
der Prospektpfeifen 1 |
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Rolf Sebastian beim Einbau
der Prospektpfeifen 2 |

Spieltisch mit geöffneter
SW-Windlade |
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Blick vom Spieltisch auf
einen Wellenrahmen und Abstrakten |

Blick durch das Regierwerk
seitlich auf den Spieltisch |
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Windlade mit geöffnetem
Spunddeckel |
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Orgelneubau in
der Friedenskirche Siek
Fertigstellung 2006

Prospektgestaltung: |
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Architekt Prof.
Bernhard Hirche, Hamburg |
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Die Kirche in Siek, zunächst ein Bauwerk
aus dem 13. Jahrhundert, wurde in der Mitte der fünfziger Jahre
umgebaut.
Zu diesem Zeitpunkt wurde das Mauerwerk
durch große Feldsteine ergänzt und eine hölzerne Kassettendecke
eingezogen. Ebenso wurde eine Betonempore gebaut, die sich leider als
akustisch ungünstig für die Kirchenmusik erwies.
Deshalb entschloss sich die
Kirchengemeinde Siek auf Anraten ihres Organisten Herrn Henning
Bergmann dieses akustische Problem vorrangig in einen Kriterienkatalog
aufzunehmen.
Es entstand ein Orgelkonzept, das für
uns als Orgelbauer insofern sehr reizvoll und interessant war, da es
galt, ein Instrument zu bauen, das freischwebend vor die vorhandene
Empore gesetzt werden sollte.
Der Hamburger Architekt Prof. Bernhard
Hirche entwarf das Gehäuse und den Umbau der Empore. Dabei wurde die
wuchtige Betonbrüstung entfernt und durch ein unauffälliges
Eisengitter ersetzt. Ohne Stützpfeiler konnten die beiden
Orgelgehäusekörper mit Hilfe einer Stahlkonstruktion vor die
vorhandene Empore gebaut werden.
Im linken Orgelgehäuse befindet sich
das Hauptwerk und im vorderen Bereich die Cs-Lade des
Pedals. Das rechte Gehäuse enthält das Schwellwerk mit der
davorgesetzten C-Lade des Pedals. Der Spieltisch steht , mittig
angeordnet, hinter den Orgelgehäusen. Durch den die Gehäuseteile
trennenden Zwischenraum besteht Blickkontakt in den Altarraum.
Ergänzend ist im Spieltisch ein Monitor eingebaut, über den sich mit
einer Kamera der Altarraum gut einsehen lässt. Die Gehäuseseiten und
-rückwände sind mit senkrechten Lamellen versehen, sodass die
Organisten auch am Spieltisch einen optimalen Klangeindruck des
Instrumentes haben.
Die Bauzeichnungen, die Mensuren der
Pfeifen und die Intonation wurden durch Orgelbaumeister Claus
Sebastian ausgeführt. Mit der Montageleitung und der Anfertigung der
mechanischen Spiel- und Registertrakturen war der Orgelbauer Ulrich
Rudloff betraut. Bei der technischen Montage und der anschließenden
Intonation war der Orgelbauer Rolf Sebastian maßgeblich beteiligt.
Die Disposition der Orgel wurde in
Zusammenarbeit des Orgelbausachverständigen Herrn
Kirchenmusikdirektor Hans-Martin Petersen mit dem Organisten Herrn
Studiendirektor Henning Bergmann erstellt. Sie ermöglicht die
Darstellung aller Orgelwerke vom Barock über die Romantik bis zur
Moderne.
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Claus Sebastian
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Orgelbaumeister
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Disposition:
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Hauptwerk C - g''' (2.Manual)
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Schwellwerk C - g''' (3.Manual)
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Prinzipal 8'
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Bourdon 16'
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Rohrflöte 8'
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Hohlflöte 8'
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Oktave 4'
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Salicional 8'
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Spitzflöte 4'
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Vox coeleste 8'
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Quinte 2 2/3'
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Prinzipal 4'
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Oktave 2'
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Traversflöte 4'
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Mixtur 1 1/3' 4 fach
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Nasard 2 2/3'
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Trompete 8'
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Flageolet 2'
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Terz 1 3/5'
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Pedal C - f'
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Quinte 1 1/3'
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Subbass 16
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Trompette harm. 8'
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Prinzipalbass 8'
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Hautbois 8'
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Gedackt 8'
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Choralbass 4'
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Tremulant
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Posaune 16'
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Trompete 8'
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1. Manual = Koppelmanual
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Koppeln: II / Ped., III / Ped., II / I ab
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Spieltrakturen für die Manuale, das Pedal und die
Koppeln mechanisch, in Holzbauweise
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Registratur und Spielhilfen elektrisch
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Setzerkombinationen (2.048) elektronisch
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Transport
des Spieltisches auf die Orgelempore

Orgelunterkonstruktion
aus Stahlträgern

Spieltraktur
Manual und Pedal
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Gehäuseaufbau

Rolf
Sebastian bei der Vorintonation des Holzgedackt 8'
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Gehäuseaufbau

Uli Rudloff beim Einrastrieren von Pfeifen

Gehäuseaufbau
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OBM Claus Sebastian beim Zulöten einer Pfeife der
Rohrflöte 8'

Pfeifen im Hauptwerk

Orgel Rück- und Seitenansicht
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Sieker
Orgelmusiken
an
der
Sebastian
– Orgel
in
der Friedenskirche
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14. Februar 2010, 18.00 Uhr |
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Orgelkonzert mit Werken von Bach,
Ritter und Franck |
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An der Orgel: Clemens Rasch,
Auferstehungskirche Großhansdorf |
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Clemens Rasch ist Rechtsanwalt und
Kirchenmusiker. Er wirkt als Kantor und Organist an der
Auferstehungskirche in Großhansdorf.
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9. Mai 2010, 18.00 Uhr |
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"We Got Rhythm" |
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Konzert mit der Bigband
"Blech-Raitz", Standards aus Jazz, Blues und Pop |
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Leitung: Henning Bergmann |
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Bei " Blech-Raitz" spielen
ehemalige und aktive Schüler des Gymnasiums Wentorf bei Hamburg.
Die voll besetzte Bigband ist ihr für abwechslungsreiches
Repertoire bekannt.
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27. Juni 2010, 18.00 Uhr |
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Orgelkonzert mit Werken von Schumann
und Liszt ("Ad nos ad salutatem undam") |
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An der Orgel: Paul Fasang |
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Paul Fasang studierte in Düsseldorf,
Hamburg und Paris. Seit August 2009 ist Kantor und Organist
der Ev. Emmaus-Kirchengemeinde Norderstedt.
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22. August 2010, 18.00 Uhr |
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Orgelkonzert mit konzertanter und
virtuoser Orgelmusik |
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An der Orgel: Gerard Gillen,
National University of Ireland, Maynooth |
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Gerard Gillen ist seit 1985 Professor
an der Universität Maynooth, nachdem er zuvor 16 Jahre am
University College of Dublin gewirkt hatte. Er ist Spezialist für
Katholische Kirchenmusik, Orgelbau und Aufführungspraxis.
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19. September 2010 18.00 Uhr |
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Orgelkonzert mit Werken von Buxtehude,
Bach (Konzert C-Dur nach Vivaldi) und Liszt (BACH) |
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An der Orgel: Hans Bäßler,
Hannover |
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Prof. Dr. Hans Bäßler war von 1970-1994 Organist an der
Hauptkirche St. Petri zu Hamburg und lehrt seit 1994 als Professor
für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Theater
Hannover.
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14. November 2010, 18.00 Uhr |
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Orgelkonzert mit Werken von Buxtehude,
Bach und Liszt ("Weinen Klagen") |
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An der Orgel: Ernst-Erich Stender |
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Prof. Ernst-Erich Stender war von 1973
bis 2009 Organist an der St. Marien zu Lübeck. Zahlreiche
CD-Einspielungen wurden mit dem "Preis der deutschen
Schallplattenkritik" und dem "Deutschen
Schallplattenpreis" gewürdigt.
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31. Dezember 2010, 21.00 Uhr |
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Konzert zum Jahresausklang |
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Musikalische Silversterknaller aus
verschiedenen Epochen und der Unterhaltungsmusik |
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An der Orgel: Henning Bergmann |
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nach oben |
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Aus der Werkstatt:
Wir haben eine Truhenorgel fertiggestellt, die eine Besonderheit in
klanglicher und technischer Ausführung darstellt. Die Spieltraktur ist wie bei allen unseren Truhenorgeln als
Stechermechanik angelegt.
Die Bass- und Diskantregisterzüge der einzelnen Register sind derart
angeordnet, dass der Spieler sie mit einem Handgriff betätigen kann.
Durch den höherliegenden Schleifenteilungspunkt bei b' / h' und den
Einbau eines BOURDON 16' ab h' ist es möglich, die Cantusfirmusstimmen
von Chorälen und kleineren Orgelliteraturstücken ( z.B. Clérambault)
ohne klangliche Brüche zu spielen. Die Manualklaviatur ist bis c'''' ausgebaut, sodass die rechte Hand
oktavierend in der 8' Lage spielen kann. Dieses Instrument bildet eine gute Alternative zur zweimanualigen Orgel
und kann daher sehr kostengünstig angeboten werden, da die Kosten für
eine zweite Klaviatur samt Traktur, Koppelanlage und Windkasten eingespart
werden.
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Disposition:
Rohrflöte 8´
Gedacktflöte 4´
Prinzipal 2´
Bourdon 16´ ab h´
Quinte 5 1/3´ ab h´
Terz 3 1/5´ ab h´
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Manualumfang: C - c´´´´
Schleifenteilung bei b´/h´
Stimmung: Werkmeister III
Gehäuse aus Eichenholz, gewachst
Maße(B,T,H): 1,38m x 0,78m x 0,90m
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